Station III

Grenzenlos?



Zachäus ist ein unbeliebter Zolleintreiber in der Stadt Jericho. 
Als Jesus in die Stadt kommt, möchte er ihm gerne begegnen. 

Er wollte gern sehen, wer dieser Jesus sei, doch die Menschenmenge versperrte ihm die Sicht; denn er war klein. 
Darum lief er voraus und stieg auf einen Baum, um Jesus zu sehen, der dort vorbeikommen musste. 




Frage dich selbst:

  • Gibt es Situationen in deinem Leben, in denen du dich klein gefühlt hast?
  • Wann warst du von allen anderen ausgeschlossen oder an den Rand gedrängt?
  • Gab es Situationen, in denen du spüren musstest, wo deine Grenzen liegen?

Aus dem Evangelium nach Lukas

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Lk 19,1–10

Der Zöllner Zachäus in Jericho

Dann kam er nach Jericho und ging durch die Stadt.

Und siehe, da war ein Mann namens Zachäus; er war der oberste Zollpächter und war reich.

Er suchte Jesus, um zu sehen, wer er sei, doch er konnte es nicht wegen der Menschenmenge; denn er war klein von Gestalt.

Darum lief er voraus und stieg auf einen Maulbeerfeigenbaum, um Jesus zu sehen, der dort vorbeikommen musste.

Als Jesus an die Stelle kam, schaute er hinauf und sagte zu ihm: Zachäus, komm schnell herunter! Denn ich muss heute in deinem Haus bleiben.

Da stieg er schnell herunter und nahm Jesus freudig bei sich auf.

Und alle, die das sahen, empörten sich und sagten: Er ist bei einem Sünder eingekehrt.

Zachäus aber wandte sich an den Herrn und sagte: Siehe, Herr, die Hälfte meines Vermögens gebe ich den Armen, und wenn ich von jemandem zu viel gefordert habe, gebe ich ihm das Vierfache zurück.

Da sagte Jesus zu ihm: Heute ist diesem Haus Heil geschenkt worden, weil auch dieser Mann ein Sohn Abrahams ist.

Denn der Menschensohn ist gekommen, um zu suchen und zu retten, was verloren ist.