Station V

Chancenlos?


Von dort brach Jesus auf und kam in seine Heimatstadt; seine Jünger begleiteten ihn. Am Sabbat lehrte er in der Synagoge. Und die vielen Menschen, die ihm zuhörten, staunten und sagten: "Woher hat er das alles? Was ist das für eine Weisheit, die ihm gegeben ist! Und was sind das für Wunder, die durch ihn geschehen! Ist das nicht der Zimmermann, der Sohn der Maria und der Bruder von Jakobus, Joses, Judas und Simon? Leben nicht seine Schwestern hier unter uns?" Und sie nahmen Anstoß an ihm und lehnten ihn ab. Da sagte Jesus zu ihnen: "Nirgends hat ein Prophet so wenig Ansehen wie in seiner Heimat, bei seinen Verwandten und in seiner Familie."  (Mk 6, 1-4)




In seiner Heimatstadt muss Jesus die Ablehnung der Menschen erfahren. Er ist enttäuscht von denen, die er noch aus früheren Zeiten kennt und von denen er sich möglicherweise Unterstützung erhofft hatte.

 Frage dich selbst: 

  • Gibt es Menschen in deinem Leben, denen du wenig zutraust und die du vielleicht unterschätzt? 
  • Vielleicht gibt es Menschen, die dich enttäuscht haben? Wie gehst du damit um? 
  •  Können sie nie mehr „bei dir landen“ oder gibst du ihnen eine weitere Chance? 

Aus dem Evangelium nach Markus

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Mk 6, 1–6a

Die Ablehnung Jesu in seiner Heimat

Von dort brach Jesus auf und kam in seine Heimatstadt; seine Jünger folgten ihm nach. 

Am Sabbat lehrte er in der Synagoge. Und die vielen Menschen, die ihm zuhörten, gerieten außer sich vor Staunen und sagten: Woher hat er das alles? Was ist das für eine Weisheit, die ihm gegeben ist! Und was sind das für Machttaten, die durch ihn geschehen! 

Ist das nicht der Zimmermann, der Sohn der Maria und der Bruder von Jakobus, Joses, Judas und Simon? Leben nicht seine Schwestern hier unter uns? Und sie nahmen Anstoß an ihm. 

Da sagte Jesus zu ihnen: Nirgends ist ein Prophet ohne Ansehen außer in seiner Heimat, bei seinen Verwandten und in seiner Familie. 

Und er konnte dort keine Machttat tun; nur einigen Kranken legte er die Hände auf und heilte sie. 

Und er wunderte sich über ihren Unglauben.