Station VII

Jesus und du?



In aller Frühe, als es noch dunkel war, stand Jesus auf und ging an einen einsamen Ort, um zu beten. Simon und seine Begleiter eilten ihm nach, und als sie ihn fanden, sagten sie zu ihm: 

"Alle suchen dich!" 



Viele Menschen, die von Jesus gehört haben, machen sich auf den Weg, Jesus selbst zu sehen und zu hören. Die Jünger eilen ihm sogar nach. 
Sie alle wollen seine Nähe; sie nehmen viel auf sich, um ihn um sich zu haben. 

 

Was für die Menschen damals galt, lässt sich auch heute sagen: Es bedarf deinen Einsatz, Jesus in deinem Leben Raum zu geben. Es kostet Mühe, eine Beziehung zu ihm ernsthaft zu pflegen. 


Frage dich selbst:

  • Wie viel Mühe kostet es dich, zu beten oder auch nur hin und wieder an Jesus zu denken? 
  • Gab es Tage, an denen du bereit warst, zum Gottesdienst zu gehen? 
  • Wie viel investierst du in dein Verhältnis zu Gott? Wie viel Zeit und Kraft ist das das Verhältnis wert? 
  • Wenn du es dir vorstellen kannst, entzünde vielleicht eine Kerze oder schließe die Augen und beginne ein Gebet. 


Unter diesem Link kannst du online eine Kerze anzünden und sie gemeinsam mit anderen "abbrennen" lassen.

Aus dem Evangelium nach Markus

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Mk 1, 32–34 

Die ganze Stadt vor der Tür

Am Abend, als die Sonne untergegangen war, brachte man alle Kranken und Besessenen zu Jesus.

Die ganze Stadt war vor der Haustür versammelt

und er heilte viele, die an allen möglichen Krankheiten litten, und trieb viele Dämonen aus. Und er verbot den Dämonen zu sagen, dass sie wussten, wer er war.

 

Mk 1, 35–39 

Der Rückzug Jesu, die Suche der Jünger und der Aufbruch

In aller Frühe, als es noch dunkel war, stand er auf und ging an einen einsamen Ort, um zu beten.

Simon und seine Begleiter eilten ihm nach,

und als sie ihn fanden, sagten sie zu ihm: Alle suchen dich.

Er antwortete: Lasst uns anderswohin gehen, in die benachbarten Dörfer, damit ich auch dort verkünde; denn dazu bin ich gekommen.

Und er zog durch ganz Galiläa, verkündete in ihren Synagogen und trieb die Dämonen aus.

Mk 1, 40–45

Die Heilung eines Aussätzigen: 

Ein Aussätziger kam zu Jesus und bat ihn um Hilfe; er fiel vor ihm auf die Knie und sagte: Wenn du willst, kannst du mich rein machen.

Jesus hatte Mitleid mit ihm; er streckte die Hand aus, berührte ihn und sagte: Ich will - werde rein!

Sogleich verschwand der Aussatz und der Mann war rein.

Jesus schickte ihn weg, wies ihn streng an

und sagte zu ihm: Sieh, dass du niemandem etwas sagst, sondern geh, zeig dich dem Priester und bring für deine Reinigung dar, was Mose festgesetzt hat - ihnen zum Zeugnis.

Der Mann aber ging weg und verkündete bei jeder Gelegenheit, was geschehen war; er verbreitete die Geschichte, sodass sich Jesus in keiner Stadt mehr zeigen konnte; er hielt sich nur noch an einsamen Orten auf. Dennoch kamen die Leute von überallher zu ihm.